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Jagdverband Nordvorpommern

Afrikanischen Schweinepest (ASP) 2014

Liebe Waidgenossen,

im Grenzgebiet der polnischen Republik nach Weißrussland sind offiziell ein fünfter und ein sechster Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen festgestellt worden. In einem Fall handelt es sich um eine Bache und drei Frischlinge, die innerhalb weniger Tage (im Zeitintervall vom 24. bis 30.06.2014) von Beamten des polnischen Grenzschutzes tot aufgefunden wurden. Die Tierkörper lagen 300 bis 700 Meter voneinander entfernt. In dem anderen Fall handelt es sich um einen etwa drei Monate alten, tot aufgefundenen Frischling (ca. 15 kg). Die Fundorte liegen in dem inneren Teil II des wegen der übrigen ASP-Fälle bereits eingerichteten Restriktionsgebietes (Durchführungsbeschluss 2014/178/EU).

Die jüngsten Fälle unterstreichen ein weiteres Mal die Notwendigkeit und die Effizienz regelmäßiger Revierkontrollen, um frühzeitig einen möglichen Infektionsherd ausmachen zu können. Die Jagdausübungsberechtigten in Mecklenburg-Vorpommern werden hiermit gebeten, in der erhöhten Intensität der Revierkontrollen nicht nachzulassen und das Auffinden von Fallwild beim Schwarzwild unverzüglich dem jeweils zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu melden.