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Jagdverband Nordvorpommern

Hundewesen

Hundewesen

Wichtige Dokumente zum Download:

  1. Nennung zur Brauchbarkeitsprüfung
  2. Satzung der Hundeselbsthilfekasse)
  3. Verordnung zur Neufassung der Jagdhundebrauchbarkeitsverordnung
  4. Verwaltungsvorschrift über die Anerkennung von Schweißhundeführern
  5. Zensurenblatt Gehorsam
  6. Anerkannte Schweißhundeführer in M-V
  7. Antrag auf Entschädigung beim Verlust von Jagdhunden
  8. Bestätigung der Brauchbarkeit von Jagdhunden neu geregelt
  9. Gleichwertige Leistungs- oder Zuchtprüfungen von Jagdhundezuchtvereinen

 

Aktuelle Events – Schwarzwildgatter Hohenbarnekow

  1. Am 10.05.2014 findet in Klink die diesjährige Hauptversammlung des DW mit Zuchtschau
    statt. Hierzu werden etwa 600 Gäste aus aller Welt erwartet.
  2. Am letzten Septemberwochenende 2014 führt der Deutsche Terrier Club dieses Jahr die „Dr. Lackner“ Prüfung  bei uns in Schlemmin durch.
    Hierzu werden ebenfalls viele Teilnehmer und Gäste erwartet.

Für das kommende Ausbildungs-, Prüfungs- und Jagdjahr wünsche ich allen Hundeführern ein kräftiges Weidmannsheil. Bitte mal die Hundeobleute bei mir per Mail grit.kert@web.de melden, ich möchte die Hundelisten der Hegeringe aktualisieren.

 

 

Im Jagdverband Vorpommern haben wir aktuell 226 brauchbare Hunde.

Sie unterstützen uns bei der Arbeit auf Niederwild, bei der Wasserarbeit, bei der Nachsuche auf Schalenwild, bei der Baujagd und bei der Stöberarbeit. Hier ist allen Hundeführern für ihre freiwillig aufgewendete Zeit für die Ausbildung und Jagd mit ihren Hunden zu danken. Ebenfalls ist den Richtern der einzelnen Rassehundeverbänden, die ebenfalls viel Zeit investieren, um die Leistungen unserer Jagdhunde zu beurteilen und zu prüfen zu danken.

Unsere BP fand am 19.10.2013 wie gewohnt in Bremerhagen unter Leitung des altbewährten und zuverlässigen Richters,  Herrn Dieter Rettich, statt. Zur Prüfung waren 11 Hundegespanne angetreten, um sich den Anforderungen der Brauchbarkeitsprüfung zu stellen. Die Fachgruppe Gehorsam wurde von 3 Hunden nicht bestanden. In der Fachgruppe Schweiß konnten leider 3 nicht das Ziel erreichen und in der Fachgruppe Stöbern konnten ebenfalls 2 die angeforderten Kriterien nicht erfüllen. In der Fachgruppe Bringen konnte 1 Hund leider nicht bestehen.

Am 20.10.2013 fand die BP im Schwarzwildgatter statt. Hierzu hatten sich 4 Hundeführer mit ihren Hunden angemeldet. Für die Fachgruppe Gehorsam hatten sich noch 3 weitere Hundeführer angemeldet. In der Fachgruppe Gehorsam haben 2 Hunde nicht bestanden.Von den 4 Hunden, die im Schwarzwildgatter geprüft wurden, konnte leider keiner die erforderlichen Kriterien erfüllen. Nach 5-jähriger Vorbereitungszeit, einschließlich der Schaffung der gesetzlichen Grundlagen im Landesjagdgesetz M-V’s, eröffnete der LJV am 04.05.2013 das erste Schwarzwildübungsgatter in Mecklenburg-Vorpommern. Betreiber des Gatters ist der Jagdverband Nordvorpommern. Gattermeister ist Herr Steffenhagen und der Stellv. Gattermeister ist Herr Freitag. Das Gatter nahm am 05.05.2013 mit dem Besuch vom Teckelklub Rügen seine offizielle Arbeit auf. Bis Oktober haben 207 Hunde mit ihren Hundeführern im SW-Gatter an Übungen teilgenommen.

Die Arbeit der Hunde an den einzelnen Übungstagen zeigte sich im Gatter wie folgt:

Anzahl Hunde, die am Übungstag nicht zum Stück fanden und die Sauen mieden    11
Anzahl Hunde, die am Übungstag (vielfach mit Unterstützung des Führers) laut stellten    154
Anzahl Hunde, die am Übungstag die Sauen bedrängten / in Bewegung brachten    12
Anzahl Hunde, die am Übungstag  noch nicht bewertbar waren (Ausbildung)    30
Anzahl Hunde, die am Übungstag die mit Selbstgefährdung arbeiteten     1
Anzahl Verletzungen gesamt:  Hunde     1
Anzahl Verletzungen gesamt:  Sauen     1

 

Bei der Gatterarbeit wurde gezielt Wert darauf gelegt, vor allem junge Hunde einzuarbeiten und an Schwarzwild zu gewöhnen. Es wurden 2 Welpentage durchgeführt, wobei sich die jungen Hunde mit dieser Wildart vertraut machen konnten. Einige zeigten dabei sehr gute Anlagen.

In Absprache zwischen Hundeführer und  Gattermeister wurden

  1. einige Hunde nach dem „Zehdenicker Modell“  eingearbeitet und
  2. andere Hunde wurden,  je nach Leistungsstand des Hundes,  durch 1 und/oder  2 Übungen  an den Sauen eingearbeitet.

So eingearbeitete Hunde zeigten in dieser Drückjagdsaison  nach Aussagen der Hundeführer und unseren Beobachtungen auf den Drückjagden ein gutes Verhalten am Schwarzwild, sprich: Sauen gefunden, laut gestellt und  in Bewegung gebracht, keine Verletzungen. Die Sauen wurden 2 x im Jahr entwurmt und durch einen Tierarzt begutachtet. Bei der Begutachtung gab es keine Beanstandungen an den Sauen und an der Anlage. Bereits das 3. Jahr wurden Gelder aus Mitteln der Jagdabgabe zur Verfügung gestellt, um die Anschaffung von Hundeschutzwesten und Hundeortungstechnik für aktive Hundeführer finanziell zu unterstützen. Diese Möglichkeit wurde dieses Jahr auch wieder sehr gut angenommen.  Laut Förderrichtlinie wurden 45 Anträge für insgesamt 55 Hunde gestellt. Davon wurde für 52 Hunde die Förderung bewilligt.  Zur Auszahlung kamen insgesamt 13.631,10 €, das ist fast doppelt so viel wie im vergangenen Jahr, bei einer nachgewiesenen Gesamtinvestitionssumme von 29.832,38 €.  Einige Hundeführer konnten nicht unterstütz werden da in einigen Fällen die Rechnungen zu alt waren oder die Lizenz für die Ortungstechnik fehlte.

Seit April 2011 beinhaltet die Jagdhaftpflichtversicherung über den LJV, dass jeder Hundeführer  Unterstützung für bis zu 2 Schadensfälle pro Jahr, die verbunden mit Tierarztkosten höher als 150 € sind, erhalten kann. 63 Hunde nahmen im Jahr 2013 die Tierunfallversicherung in Anspruch.36 Haftpflichtschäden durch Hunde, wurden 2013eingereicht. Das zeigt, wie dringend notwendig eine gute Versicherung mit solchen Leistungen war und ist und wir sind dankbar, dass es sie gibt. Ein gutes Instrument, um Hundeführer bei Verlust ihres Hundes wenigstens etwas zu unterstützen, ist unsere Hundeselbsthilfekasse. Im Jahr 2013 wurden 29 Anträge an die Solidareinrichtung der Jägerschaft unseres Landes gestellt. 24 Fälle wurden anerkannt und mit insgesamt 15.475 Euro entschädigt. Dabei sind 2 vermisste Hunde mit eingerechnet, deren Besitzer nach einem Jahr bei Vorlage des Kaufbeleges für einen neuen Hund einen Zuschuss erhalten werden. 5 Anträge wurden abgelehnt. 3 davon, weil der Hund für die ausgeübte Jagdart nicht brauchbar war und 2 weil der Tod des Hundes nicht in direktem Zusammenhang mit der Jagd stand. Die Verteilung auf die Rassegruppen sieht folgendermaßen aus: 13 Vorstehhunde, 9 Erdhunde, 2 Stöberhunde.

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier noch einmal alle Hundeführer bitten, den Brauchbarkeitspass ihrer vierläufigen Jagdhelfer mit den erfolgreich absolvierten Prüfungen zu vergleichen und gegebenenfalls vom LJV, Frau Blank,  korrigieren zu lassen.

Die Überarbeitung der JagdHBVO M-V und die Nutzung des Schwarzwildgatters in M-V hat der LJHV zum Anlass genommen, für ihre Richter am 31.08.2013 eine Richterschulung anzubieten, die vom Verein PP und unter Leitung von Herrn Gust, mit Unterstützung von H. Torkler, dankenswerterweise sehr gut organisiert und vorbereitet wurde.  Den theoretischen Teil der Richterschulung übernahm Herr C. Rudolph. Herr Weingärtner vom Gatter Zehdenick vermittelte den Richtern die Arbeit und die Bewertung der Hunde am Schwarzwild in Theorie und Praxis im Schwarzwildgatter “ Hohenbarnekow“. Er wurde vorbildlich durch unsere Gattermannschaft unterstützt.